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Künstleratelier - Dietrich Wildgrube

Ästhetische Feldforschung:

"1659 - Atelier - Wildgrube - Objekt", 2017, Edit 3/3, 100x100cm, Inkjet auf Leinen auf Keilrahmen.
Die horizontale Kompression von 10 Einzelbildern und deren vertikale Schichtung ergeben ein Werk, das Formen und Farben zu einem neuen Bild verschmilzt und darin den "spirit" des Ortes erfasst.


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Dietrich Wildgrube - Improvisation - 01

"1660 - Atelier - Wildgrube - SchattenSaiten", 2017, Edit 3/3, 100x100cm, Inkjet auf Leinen auf Keilrahmen.


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Dietrich Wildgrube - Improvisation - 04




Dietrich Wildgrube -
"Er wurde 1943 in Berlin geboren. Nach Abschluß der Volksschule erlernte er den Beruf des Betonbauers. Seit Mitte seines dritten Lebensjahrzehnts hat er hauptsächlich als 'Tagelöhner' gearbeitet. In dieser Zeit trat ein Wandel in seiner 'zweiten' Biografie, der künstlerischen Entwicklung, ein."

"Seit der Pubertät hatte er immer wieder geschrieben, aber nur eine Veröffentlichung - im Selbstverlag – gewagt. Der 'unglückliche' Schriftsteller Dietrich Wildgrube entdeckte Ende der 70ger Jahre die Musik, insbesondere das Singen und Komponieren als heilsame Ausdrucksform."

"In den 80ger Jahren entstanden dann die ersten Kompositionen, die dem Bereich der 'Neuen Musik' zuzuordnen sind."

"Inzwischen hatte sich Wildgrube auch der bildenden Kunst zugewandt. Er hatte vorgefundene (Metall)teile zu Kollagen verarbeitet, in deren Konzeption und Titeln sich die spätere Verbindung von Skulptur und Klang bisweilen schon andeutet."

"Ab 1988 baut Wildgrube Skulpturen, die mit gestimmten klangerzeugenden Elementen wie Saiten, Zungen und Röhren versehen sind. Wildgrube hat für diese 'konzertierbaren Klangobjekte' Kompositionen geschrieben und aufgeführt."


"Das beeindruckendste 'Instrument' ist das Klangmobil. Der Resonanzkörper des Klangmobils besteht aus einem auf einer Spitze stehenden Dreieck, das von drei langen Metallstäben gebildet wird und beweglich auf Kugeln gelagert ist. Das Innere des Dreiecks wird von Metallplatten ausgefüllt, aus denen wiederum ein Halbkreis ausgespart ist. 16 Saiten sind parallel zu den drei Metallstäben gespannt. Oben über den längsten Stab sind acht Saiten gespannt. Über sechs dieser acht Saiten kann der Spieler oder die Spielerin eine Rolle laufen lassen, während er/sie die anderen Saiten zupft, streicht oder mit dem Klöppel bearbeitet. Dadurch wird zum jeweiligen Spiel automatisch eine zweite Stimme erzeugt.
Wie bei allen anderen Objekten wird der erzeugte Schall über einen Tonabnehmer auf ein Mischpult übertragen und dann elektronisch verstärkt von Lautsprechern wiedergegeben."
Zitate aus: "Klein Mexiko - Alltag in der Vorstadt"
Text: Jan Frey >>> und >>>


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Dietrich Wildgrube - Improvisation - 05




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Dietrich Wildgrube - Improvisation - 05







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